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einst

Kaiser Franz Joseph I. und das Nadelkissen von Huber & Lerner

Im Jahre 1910 wurde die Jagdausstellung in der Rotunde durch Kaiser Franz Joseph I. feierlichst eröffnet. Die Firma Huber & Lerner hatte dort eine kleine Vitrine mit einigen Schauobjekten aufgestellt. Unter den Schaustücken befand sich auch ein lustiges Nadelkissen: ein Tiroler Bauer mit grünen Stutzen und ausgepolsterter Lederhose. In dieser steckten Stecknadeln mit farbigen Köpfen.
Zufällig wurde der Kaiser bei dieser Vitrine vorbeigeführt, entdeckte auch diesen Artikel und fragte: “Was ist denn das eigentlich?“ Der aufgeregte Gründer Peter Lerner gab das Stück aus der Vitrine und sagte: „Ein Nadelpolster Majestät.“ Daraufhin nahm der Kaiser den Bauern zur Hand und stach mit einer der Nadeln hinein: „Das muss aber sehr unangenehm für den Betroffenen sein, ha, ha, ha.....“. Die Sensation war perfekt, Franz Joseph hatte gelacht, was höchst selten war.
Am nächsten Tag stand diese kleine Episode in allen Zeitungen und dieser nette Artikel wurde ein Verkaufsschlager.

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